Das Grundeinkommen wird die Schweiz verändern

Oswald Sigg

Kleiner Ausschnitt der online-Diskussion (bisher 661 Kommentare) zum TA-Artikel „Das Grundeinkommen wird die Schweiz verändern“ von Jan Derrer vom 11. April 2012.

(http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Das-Grundeinkommen-wird-die-Schweiz-veraendern/story/13496180)

 

  • Am Tage wo dieses Grundeinkommen ausbezahlt wird, steht alles in der Schweiz still. Keiner geht mehr arbeiten, warum auch, weiterschlafen ist viel schöner. Kein Zug fährt, kein Gestell in der Migros wird aufgefüllt, keine Kas­sierin, keine Serviertochter wird arbeiten gehen, das Geld kommt ja auch so.
  • Ich finde das bedingungslose Grundeinkommen traumhaft. Im Traum kann der Mensch fliegen. In der Realität leider nicht. Diese Initiative ist ein Traum!
     
  • In der Ost-Türkei erhält jeder Vater Geld pro Kind, das zur Schule geht. Man wollte erreichen, dass die Töchter auch zur Schule geschickt werden. Folge war aber, dass die Väter statt arbeiten, lieber viele Kinder zeugen.
     
  • Die Mehrheit der Mia-Kosten würde über eine Konsumsteuer getragen (MwSt). Diese Steuer ist nicht progressiv und wird damit vor allem vom Mittelstand und den Armen getragen. Zudem würden weiterhin die Mia-Gewinne der globalen Finanzjongleure, der Vermögenden 1% und der Unternehmen nicht besteuert. Unter diesen Prämissen ist die ganze Sache ein gewaltiger Rückschritt, von wegen sozial.
     
  • Genial! Auf diese Initiative warten wir schon lange. Ich wünsche uns viel Erfolg - eine faszinierende Idee mit riesigen Erfolgschancen. Habt Mut für Neues liebe Schweizer!
     
  • immer das geld! weis hier irgendjemand wie geld heutzutage entsteht? Wiso sind wir denn alle verschuldet aber arbeiten jeden tag! Wenn die 7 mia erden­bürger ZUSAMMEN etwas erschaffen wollten, was hätten wir in einer woche alles erreicht! unser gott geld (nur der glaube daran erhält es) ist nur papier. Beim treumen wird jeder mensch zum genie, nichts ist ummöglich. Alles eine frage des willens. Love!
     
  • Was für ein Unsinn! Wo würde das Gesundheitswesen profitieren, wenn ein Grossteil der Krankenschwestern nicht mehr zur Arbeit kommen müsste und trotzdem den 'Lohn' erhalten würde. Und das Putzpersonal würde gleich ge­schlossen zu Hause bleiben.
     
  • Das Geld ist ja eh ungerecht verteilt. Mal das ganze neu durchmischen macht Sinn. Neue Ideen, warum nicht. So wie es jetzt läuft ist ja auch nicht von Dauer. Die Reichen immer reicher. Die Armen immer ärmer. So wäre mal ein Grundleben möglich. Wer mehr will kann schaffen und sich den "Luxus" kau­fen den er will. Der Arme kann leben. Wen ihm das nicht reicht, dann hilft ihm keiner mehr.
     
  • Tolle Idee. Wandern dann leistungswillige und ehrgeizige Bürger ins Ausland ab und überlassen unser Land den Müssiggängern und der grossen Masse? Wo wird dann der Anreiz sein, produktiv zu sein und mit viel Einsatz und Ar­beit Neues zu schaffen? Mutiert die Schweiz dann zusehends zur südlichen Hartz4-Filiale, wenn das Ganze nicht mehr finanzierbar ist und die MWSt an­gehoben werden muss? Nein danke.
     
  • Finde die Idee interessant aber zu radikal. Warum nicht schlicht Krankenkasse und Zahnmedizin verstaatlichen? Das würde alle realistisch entlasten und passt zum humanitären Image der Schweiz. Bei ner Familie mit 2 Kindern sinds auch locker 800 CHF/Monat.
     
  • Die Ueberwindung des Kapitalismus braucht Geld, allerdings nicht das der Lin­ken und Gewerkschaften sondern vom Staat (wer das auch immer sei). Wie hiess er schon "Marx" oder so.
  • Sie würden besser lesen, was "Marx" oder so geschrieben hat. Der hatte näm­lich eine ganz ordentliche Ahnung von dem, was er schrieb.
     
  • Da im Initiativkomitee die Kunst ein Uebergewicht hat, stelle ich fest:
    Kuenstler duerfen das, Visionen, Utopien haben; also eine gewisse Narren­freiheit geniessen. Ich sehe das eher als eine Art "Kunst-happening"; war ja alles schon einmal da; wie etwa "Keine Macht fuer niemand"; ein Paradox, das sich selbst aufloest.
     
  • Ein bGE kann viel weiter führen, als wir Menschen heute zu denken vermö­gen. Der bestimmende Antrieb des Menschen ist tatsächlich SICHERHEIT. Doch tatsächliche Sicherheit gibt es nicht. Ein bGE ist politisch weder links noch rechts. Ein bGE bringt Raum für wichtigere Dinge als nur Sicherheits­denken. Musse ist ein nicht zu unterschätzende Resource, Stress und Angst hingegen nicht. Geld ist genug da!
     
  • Phantasien sind ja schön, aber dass ein Herr Sigg so neben der Realität steht ist fast beängstigend.
     
  • Die Finanzierung eines solchen Vorhabens entspricht der Summe - oder ein Vielfaches davon - die aufgebracht werden muss, wenn durch die nicht 'marktgerechte Ausbildung', die jedermann früher oder später erlebt, aufzu­bringen ist, wenn die tüchtigen, ausgebildeten, ehrlichen und realistisch den­kenden Erwerbstätige weg ratiolisiert worden sind.
     
  • Super Idee!
     
  • Ich bin gegen das Grundeinkommen, weil nicht klar ist wie sich dieses über­haupt finanziert werden kann. Allerdings bin ich dafür den gesetzlichen min­destlohn zu erhöhen, es darf nicht sein das jemand der Vollzeit arbeitet noch Sozial-hilfe beziehen muss, um über die Runden zu kommen.
  • Wie kann man gegen Etwas sein, wenn man noch nicht alles weiss? Vorsicht? Als beschlossen wurde auf dem Mond zu landen, wusste man auch noch nicht genau, wie dies in der Praxis konkret umgesetzt wird. Bei den AKW's wusste und weiss man auch noch nicht, wie man mit dem Abfall konkret umgehen muss.
     
  • Das kennen wir doch schon aus den mittlerweile zerbröckelten Ostblock-Staa­ten. Wäre es nicht gescheiter Grundnahrungsmittel und Wohnungen (anzahl m2/Person) "gratis" zur Verfügung zu stellen? Sobald Geld im Spiel ist wird ohnehin nur noch beschissen, betrogen und gelogen.
     
  • Ist das Ziel der Vollbeschäftigung nicht die viel grössere Utopie? Produzieren wir nicht schon viel mehr als wir benötigen, resp. Wegwerfen können? Bin mir nicht sicher ob das BGE die Antwort ist, aber sicherlich ist es die richtige Frage.
     
  • Gute Idee bravo Herr Sigg. Unser Bundessprecher hatte schon immer den Durchblick für eine Zukunft und ich möchte diesen Mann einfach nur unter­stützen. Ich war 25 Jahre im Ausland und kenne die Schweizer nicht mehr heute. Es kann ja nicht angehen, dass es nur noch um Geld und Macht geht.
     
  • pressefreiheit, redefreiheit und was sonst noch führt u.a. auch dazu, dass auch der verblödetste müll publiziert wird und von vielen noch als diskussi­onswürdig erachtet wird--man könnte zb auch pensionierte staatsbeamte ab einer bestimmten lohnklasse immer ins absolut armste land der welt transfe­rieren, pk und ahv indexangepasst, spart geld, führt in diesen ländern zu mul­tikulti und alle lächeln.
     
  • @Oswald Sigg, die Idee ist etwas zu wenig überlegt. Das es vielleicht auch die Faulheit fördert ist vielleicht nicht jedem bewusst. Ein Beispiel: Junger Mensch sollte eine Lehre anfangen Lohn 650.-- CHF für was soll er noch eine Lehre anfangen, wenn er ohne eine Gegenleistung 2000.-- CHF erhält?
     
  • Die Geschichte erinnert an den Goldesel. Das Problem ist, dass es den bloss im Märchen gibt. Das Dogma der unbefleckten Empfängnis der Heiligen Maria ist wesentlich schlüssiger und wahrscheinlicher als die abstrusen ökonomi­schen Theorien rund um das Grundeinkommen.ält. ? Und wie finanzieren sie dies ? Mit Mehrwertsteuer ? Autosteuern? Hundesteuern ?
     
  • Als 47 jähriger Arbeitslose, der im Wettkampf in dieser Arbeitswelt steht, kann ich ein GE nur befürworten. Ich befürchte aber, dass die Neoliberalen und die Casinokapitalisten alles tun werden um dies zu verhindern. Es wird einge­schüchtert, gedroht damit das jetzige Gefüge der Macht und des Geldes (3% der Schweizer besitzen 90% des Geldes im Land) so erhalten bleibt.
     
  • Endlich auf dem richtigen Weg !
     
  • sehr spannende diskussion... den kommentaren ist zu entnehmen, dass das alt­gediente links-rechts-schema nicht mehr anwendbar ist. es stechen voral­lem zwei welteinstellungen hervor, die einen welche das vertrauen in die men­schen noch nicht verloren haben(jeder möchte eigentlich was gutes tun, schlechte umstände schlechte taten) und die andern, die sich mit ihren fähig­keiten als bessere menschen sehen.
     
  • Liebe Eidgenossin, Lieber Eidgenosse. Du hast Dir bereits die Möglichkeit auf 6 Wochen Ferien pro Jahr verspielt, weil Du Dich durch den Gessler (Wirt­schaftsdokrtin) hast einschüchtern lassen. Du hast Dich eines Fünftels Deines Vermögens berauben lassen (Euro Fixkurs durch die SNB) und dies ohne zu Murren hingenommen. Weshalb? Du hast die Macht, nicht Sie! Beweise es mit der GE-Initiative, jetzt!
     
  • Man sollte diese Gruppe für den Friedensnobelpreis im Auge behalten, sofern die Abstimmung angenommen wird. Alle profitieren. Die Demokratie wird auf vielen Ebenen gestärkt und der Bund/Kanton entschlackt. Die Wirtschaft kann profitieren. Aber nicht jeder neuzugezogene Ausländer soll hier profitieren, er muss dafür etwas tun, sonst geht unser Land und die Gesellschaft unter. Die Richtung stimmt!
     
  • Die Grundsicherung gibt es ja schon heute, verbunden allerdings mit einer im­mensen Bürokratie und oftmals einer Entwürdigung der Betroffenen. Das ganze Affentheater können wir uns mit einem BGE sparen. Die Arbeit würde etwas vom Existenzdruck entlastet, was mehr Freiraum für befriedigende und wirklich wichtige/wertschöpfende Arbeit bringen würde. Heute ist so manche Arbeitsstelle eigentlich eine Einkommenstelle und ist individu­ell/gesellschaftlich/ökologisch unnütz oder sogar schädlich.
     
  • Ich bin jetzt mal guter Hoffnung dass ich als System Engineer und meine Frau als Ärztin relativ einfach eine Greencard bekommen würden. Wenn das BGE kommt würde ich ruckizucki Koffer packen und in ein Land ziehen wo Leistung noch honoriert wird, und nicht realitätsfremde Dichter, Denker und Ex-Beamte das Sagen haben. Wo ich dafür einen V8 Motor anwerfen kann ohne böse se Blicke von Öko-Fundis.
     
  • Blicke von Öko-Fundis.
     
  • An alle Kritiker und diese Idee als Utopie verschreiende:
    Es gab eine Zeit, in der die Menschen davon träumten, 8h statt 16h zu arbei­ten, die von einem Lohn träumten, der zum Leben längt, die sich sichere Ar­beitsbedingungen wünschten...Es gibt noch viele Fragen - gehen wir sie an. Einkommen muss vom Arbeitsplatz getrennt werden, auch die CH wird einmal 15% ALO haben.
     
  • Gerade linke Kreise stehen dem b.l. Grundeinkommen skeptisch bis ableh­nend gegenüber. Warum wohl? Nach Einführung dieses Grundeinkommens, das existenzsichernd sein sollte, fiele ein grosser Teil der Sozial-Industrie zu­sammen, weil es sie schlichtweg nicht mehr bräuchte. Viele Linke (die meis­ten?) stehen aber heute noch in Lohn+Brot eben dieser Sozialindustrie, die sie weiterhin füttern wollen.
     
  • Festgefahren in der Meiung ist derjenige welcher nicht zuhört und darüber nach­denkt, bevor alle Fakten auf dem Tisch sind. Im Grunde hat es überhaupt nichts mit Sozialpolitik zu tun, es ist eine rein technische Gegenüberstelltung von Einnahmen / Ausgaben in einem neuen System. Zu unser aller erstaunen könnten wir feststellen, dass es wesentlich günstiger ist, als unser aktuelles System!
     
  • Ich freue mich aufs Unterschriftensammeln (was würden Sie tun, wenn Sie be­dingungslos chf 2000.- zur Verfügung hätten?). Endlich frühlingts auch in der Schweiz. Da wird der Kopf frei, und es darf wieder Selbstwirksamkeit erlebt werden. Es wird Zeit brauchen, aus erlernter, von der Geldmacht kontrollierten und gewünschten, Hilflosikgeit heraus zu treten. Eine Befreiung.
     
  • herr sigg, geniessen sie den ruhestand statt die schweiz zu zerstören!
     
  • das heute einzige relevante, ist das geld. egal wie schlecht ein chef seine arbei­ter behandelt oder er auf die umwelt kackt, wenn der jahresabschluss stimmt ist alles ok! wir sind sklaven vom geld, weil nicht alle die wahl haben einen unethischen oder schlechten job abzulehen. mit dem GE wäre jeder viel unabhängiger in seinen entscheidungen. die CH wäre das erste RICHTIG freie land auf der welt!
     
  • Die beste Idee! Ich bewundere die Initianten, die es nicht einfach haben wer­den bei der von der Angst und Skepsis gesteruerten Masse. Die Umsetztung würde nicht nur alle Schwizer glücklicher und gesünder machen sondern die ganze Welt würde zu Schweiz aufschauen und es als Vorbild nehmen. Es ist der einzige Weg die Abwärstspirale in diesem Land zu stoppen.
  • Abwärtsspirale in diesem Land?
    Meine Mutter hat in den 60er Jahren noch für 2,80 Franken Stundenlohn Lastwagenblachen für das Militär genäht.
    Möchten Sie tauschen?
     
  • Aber wir haben doch schon das Grundeinkommen: die Sozialhilfe. Was denn noch mehr?
     
  • Wenn heute drüber abgestimmt würde, wären über 60% für das BGE.
     
  • So etwas kann nur ’auf dem Mist’ eines ehemaligen Bundesbeamten mit sozial­demokratischer Herkunft gewachsen sein. Erstaunlich finde ich, dass selbst Klaus Wellershoff Gefallen an dieser Idee gefunden haben soll. Eine Schnapsidee, der Milliardär und der Sozialbezüger erhalten vom Staat ein monatliches Geschenk von CHF 2'000.00! Die Arbeitsscheuen wird's freuen. Ist das die 2000-Watt-Gesellschaft?
     
  • Grüsse aus den verbliebenen kommunistischen Ländern und den ehemaligen Ostländern. Alle sind gleich und doch nicht gleich. Die Arbeitgeber biegen sich vor Lachkrämpfen und der Staat freut über die perfekte Kontrolle. Kleidung sollte ebenfalls im Einheitsbrei ausgegeben werden, mit dem Kreuz Logo, da­mit man auch glücklich ist. Aber wie behandelt man die Grossverdiener? Ei­nige Nullen anhängen?
     
  • super idee und gutes konzept. es wird höchste zeit dass wir das system än­dern. danke hr.sigg.
     
  • Und wenn der Bäcker auch keine Lust mehr hat, um 4 Uhr in der Früh aufzu­stehen und Brötchen zu backen, sondern lieber die 2000 CHF kassiert?. Wo­her nehmen Sie dann das Frühstück her, um den Alltag in Würde und Freiheit zu beginnen?
  • Ich bin Bäcker, und könnte mir mit einem Grundeinkommen gut vorstellen, um vier aufzustehen und für ein paar Stunden ihre Brötchen zu backen!
  • also erstens ist das brötchen für meine freiheit nicht so wichtig und zweitens wird eine brötchenmarktlücke von jemandem geschlossen, dem das aufstehen nichts ausmacht.
     
  • Ich finde die Idee super und bedank mich bei Herrn Oswald Sigg für den Mut und das Engagement, in diese Richtung zu denken und zu handeln... Für mich als Integrationsberaterin von Langzeitsarbeitslosen, Arbeitslosen und allge­mein benachteiligten Personen ist es sonnenklar, dass es so nicht weiterge­hen kann und wir neue Perspektiven ausdenken müssen. Herzlichen Dank!
     
  • Die Reduktion der Arbeitszeit auf 20 Wochenstunden wäre ein valabler Test­lauf für die Idee. Das Bruttosozialprodukt würde halbiert, die Rentenfinanzie­rung auch, alles würde entschlackt und entschleunigt, und die Lehrer müssten nicht mehr um Entlastungsstunden betteln, denn es braucht auch nur noch halb soviel Bildung.
     
  • Das GE entlastet wirklich uns Eltern. Wir leisten enorm viel, können uns wenig erholen, sind Burnout gefährdet, haben wenig Zeit für die Partnerschaft, kön­nen den Kindern nur wenig ungeteilte Aufmerksamkeit geben und halten viel Kindergeschrei aus. Familien sind der Motor der Schweiz. Ihre Kaufkraft wird erhöht, Kinder können besser gefördert werden. Dies stärkt die Wirt­schaft/Gesundheit/Frieden.
     
  • Ich glaube bald, dass da Herr Sigg die neue DDR erfunden hat. Nur mit dem Unterschied das es heisst "Geld fuer Alle" statt "Arbeit fuer Alle"..... Dann wer­den wir einen neuen Verwaltungsapparatschick bekommen und viele neue Regeln, Bestimungen und Gesetze.
    Aber wir haben ja sonst keine anderen Probleme in der Schweiz...
     
  • Klingt verlockend aber das süsse Gift des Sozialismus schmeckt immer Süss.
     
  • Bedingungslose Grundeinkommen und jeder kann sich Arbeit suchen welche ihm Freude macht. Alles wird neu verteilt. In der Allgemeinsprache heisst dies Kommunismus. Herr Sigg ist der Lebende Beweis das man in diesem "veral­teten" System Arbeit finden kann welche einem Freude macht. Aber eben ei­nige sind halt immer gleicher als andere.
     
  • als lebenslanger bundesangestellter wird er ja wissen woher das geld kommt ! nämlich von orell füssli , die drucken's ja ... ansonsten wieder mal 'n sozian­spruch par exellence - weltfremd und genau zur richtigen (wirtschaftlichen) zeit. fluchtgeld erhalten die einen, wirtschaftshilfe die andern , warum für's nix-tun nicht auch noch was...
     
  • Was soll der Sinn dieser staatlichen Lebensrente sein? Arbeit suchen zu kön­nen, die Freude macht? Das kann man in der Schweiz bereits jetzt ohne Ein­schränkungen. Ein Sackgeld von 2000 Franken wird am Arbeitsmarkt in der Schweiz nichts ändern. Der zweite Punkt trifft eher zu, Umverteilung von Geld. Aber dafür ist die Lebensrente die allerdümmste Methode. Stärkere Steuer­progression würde Sinn machen.
     
  • Die Schweiz wird in der ganzen Welt als Wirtschaftswunder bewundert. Da will so ein .... die Schweiz verändern. Ist der noch bei Trost?
     
  • Was wäre, wenn sich Angestellte der öffentlichen Hand( sind doch immerhin 620`000 bei Bund, Kantone und Gemeinden), doch mal um die wirklichen Sorgen der Schweizerinnen und Schweizer kümmern würden? Arbeitsplatz­verdrängung, Aushöhlung der Sozialwerke, Masseneinwanderung, abartige Gebühren- und Steuerbelastungen... etc. Dann hätten sie nicht Zeit täglich solchen Blödsinn zu gebären.
     
  • CH = Christliche Heimat aller etatistischen Phantasten?
    Oswald Sigg, ein rundum sympathischer Zeitgenosse, mag das "politische System" unseres Landes sehr gut kennen - die Unterscheidung zwischen "Bürger" und "Bewohner" ist ihm offensichtlich abhanden gekommen.
    Ein "Grundeinkommen für Alle" - bitte, bitte - erst nach dem Ableben des "letzten Eidgenossen"!
    Danke.
     
  • Hängematte für alle . . .? Eigentlich erübrigt sich jeder weitere Kommentar zu ei­ner solch abstrusen Furzidee.
     
  • Die neuste Furzidee der zu ruinoesen Pluenderern der Krampfer verkomme­nen Exarbeiterpartei SP. Die Macht wieder vom Geld zu trennen, bzw. private Macht wieder zu keulen, ist durchaus ein hehres Ziel. Ohne Lohnsklaverei funktioniert jedoch keine Zivilisation. Eine IV, die wieder Renten auswirft statt Arbeitsunfaehige schickaniert und eine nicht als goldene Fessel missbrauchte ALV waeren besser....
     
  • In kommunistischen Systemen muss(te) jeder arbeiten, sonst gilt er als Sabo­teur des Systems.In der schoenen neuen Welt des Oswald Sigg muss nie­mand arbeiten, so sind auch alle gleich. "Les extrèmes ses touchent".
     
  • Die Halbwertszeit der 2. Variante wuerde aus systemischen Gruenden noch kuerzer sein.
  • Utopien haben einen grossen Nachteil: der dazugehörige gute, verantwor­tungsvolle Mensch wird leider nicht mitgeliefert. Und weil es diesen nicht gibt, sind alle bisherigen Utopien des "besseren Menschen" in Elend und Gewalt versunken. Dagegen hat sogar die alte Utopie des Glaubens an ein besseres Leben nach dem Tod noch einen grossen Vorteil: es kommt (heute) niemand in diesem Leben zu Schaden.
     
  • Das Paradies Schweiz - Tönt so etwa wie das Paradies das Lenin den Russen versprach. Freut euch auf Masseneinwanderungen oder eine Mauer um die Schweiz. Was würde eine Familie mit 2 Erwachsenen und Drei Kinder krie­gen? Die Nichtarbeitende Zahl würde auch in der guten Schweiz stark anzei­gen und dadurch wird mehr Zuwanderung nötig. Soviel Naivität wie hier habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
     
  • Das Paradies Schweiz - Tönt so etwa wie das Paradies das Lenin den Russen versprach. Freut euch auf Masseneinwanderungen oder eine Mauer um die Schweiz. Was würde eine Familie mit 2 Erwachsenen und Drei Kinder krie­gen? Die Nichtarbeitende Zahl würde auch in der guten Schweiz stark anzei­gen und dadurch wird mehr Zuwanderung nötig. Soviel Naivität wie hier habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
     
  • Das Grundeinkommen würde sehr viele Probleme der heutigen Zeit auf einen Schlag lösen! Man könnte die Sozialämter und Arbeitslosenkassen praktisch ersatzlos abschaffen (alleine damit liesse sich schon ein grosser Teil des für das Grundeinkommen zu bezahlenden Geldes einsparen). Ich habe ausge­rechnet, dass das Grundeinkommen praktisch kostenneutral eingeführt wer­den könnte. Eine bestehcende Idee!
     
  • Mit dem Grundeinkommen, kommt das "Sein" das "Haben" wird abgelöst. Die Bewusstseinsveränderung findet statt. Die Augen werden geöffnet. Eins sei gesagt: ehret den Anfang, denn "The Point of No Return" ist Nah.
     
  • und wer macht dann die arbeit die keine freude macht, wass man nicht alles studieren kann
     
  • Herr Sigg zeigt, auf welche Abwege hohe Bundesbeamte kommen, die sich nie in ihrem Leben um wirtschaftliche Leistungen kümmern mussten. Ihr Geld kam ja jeden Monat pünktlich und indexiert vom "Staat". Mein 4-Personen-Haushalt könnte mit 8000 Fr. /Monat gut leben. Er könnte kostengünstig auf dem Land wohnen und dort lebenslange Ferien geniessen. Aber wo sind die Dummen, die das bezahlen?
     
  • Das BGE ist weit mehr als der Spleen von ein paar Linken. Ich kann dazu die Lektüre des angenehm neutral gehaltenen Wikipedia-Artikels "Bedingungslo­ses Grundeinkommen" wärmstens empfehlen. Daraus gehen vor allem zwei Dinge hervor: Die Idee ist nicht neu, und sie kommt querbeet aus allen politi­schen Orientierungen.
     
  • Für was haben doch die Menschen die Maschinen, Computer + Roboter etc. er­funden? Es kann nicht sein, dass ein Teil der Bevölkerung (die arbeitende) wegen zu viel Stress Burnouts etc. bekommt, der andere Teil (die Arbeitslo­sen) muss wegen Entwertung, nicht mehr gebraucht sein zum Psychologen rennen. Erfindet ein System (mir egal Welches) das die verbliebene Arbeit besser verteilt...
     
  • Das sind wunderbare Zukunftsaussichten. Ich freu mich darauf.
     
  • Ich habe nur ein Wort dafür: Wohlstandsverblödung.
     
  • Herr O. Sigg ist ein weiser Mann. Endlich einmal einer, der Schlüsse aus sei­nem Leben zieht zum Wohle für alle und für den Weg der Entwicklung. Gratu­liere. Und plötzlich werden alle bereit sein, weit über die 65 hinaus zu arbeiten.
     
  • Krank, einfach nur krank - die Schweiz wird alles was sie über Jahrhundenrte stark gemacht hat, innerhalb der naechsten 10 Jaher in einem Pickel-harten Umfeld, dank naiven Volksvertretern und staatsgläubigen Weltverbesserern fahrlässig verschenken. Es wird das Armenhaus Europas werden - es ist noch nicht so lange her wurden vor dem Opernhaus in Zürich Kartoffeln gepflanzt!
  • Beim Monopoly gibt es auch bei jedem Durchgang eine "bedingungslose" Ent­schädigung. Die Folge ist eine erhöhte umlaufende Geldmenge und dadurch ein sich im gleichen Masse erhöhendes Preisniveau. Trotzdem gibt es nur ei­nen einzigen Sieger! Denjenigen die das Ganze zu durchschauen vermögen, sollte der Wirtschaftsnobelpreis verliehen werden. Lasst andere Staat solche OP's am offenen Herzen versuchen!
     
  • So lange die Banken "GRATISGELD" vom Staat erhalten, nicht nur ein paar fränkli, ist es doch möglich,auch dem Volk etwas zu geben. Da ja genügen Ar­beit da ist, aber zu wenig "Geld", mittellose "keine"CHance auf Erfolgsgarantie und Ausbeutung haben, ist es doch nur billig und recht, die "Spiesse" etwas anzugleichen. Auch wenn mir persönlich die eine od. andere Nase nicht passt. Letzlich ist es gut!
     
  • Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens finde ich gut - falls die Initia­nten gleich auch vorhaben, dass die Schweiz mit Nordkorea und Kuba eine Wirtschaftsunion gründet. So könnten die internationalen Lebensmittel­hilfen effizienter verteilt werden. Der grosse Vorteil wäre in jedem Fall, dass sich die Schweiz wohl nie mehr Sorgen um einen zu starken Franken machen müsste.
     
  • Der Sozialist ist erst dann zufrieden, wenns allen gleich schlecht geht......
     
  • Sehr interessante Idee! Aber die Krux liegt in der Umsetzung und dazu sagt Herr Sigg nichts, auch die Webseite www.grundeinkommen.ch nicht. Schwach, sehr schwach. Schade! Auch wenn es nur ein Diskussions- und Denkanstoss sein soll, etwas fortgeschrittene Gedanken dazu hätte ich schon erwartet. Volksinitiativen sind schliesslich keine Philosophiestunden.
     
  • Dass jemand einen derartigen Unsinn von sich gibt, soll ja vorkommen. Das Traurige daran ist, dass dieser Mann einmal Bundeskanzler war und mitten im politischen Machtzirkel der Schweiz sass. Spricht nicht für unsere Politik.Er ist offensichtlich einer, der nicht fertig denken kann und daran glaubt, dass Bäume in den Himmel wachsen. 1968 ist doch schon längst vorbei...aber Ohhh Sigg träumt weiter!
     
  • Super, dass endlich auch in der Schweiz darüber debattiert wird. Ob wir die Ein­führung je erleben werden in diesem verkrusteten Völkchen? Denkt fest nach, liebe Eidgenossen. Denkt und stimmt weise!
     
  • Ja zum Grundeinkommen unter folgedenden Bedingungen: alle öffentl. Gelder an Kunst und Kultur werden ersatzlos gestrichen (weil mit Grundeinkommen abgegolten), keine Steuerprogression und keine Vermögenssteuer mehr und jegliches Geklöne über Ungerechtigkeit, böse Reiche, Abzocker usw. ist strikte verboten, Stimmrechte proportional zur bezahlten Einkommenssteuer.
     
  • Der Abstimmungstext ist sowas von gummig (kein expliziter Betrag - das Parla­ment kann ein paar Jahrzehnte darüber hin- und herschwafeln, "Bevölke­rung" der Schweiz, kein Ausschluss weiterführender Sozialleistungen) dass das Teil mit Grandezza im Unterschriftenstadium scheitern wird und nicht ernstgemeint ist. Aber Ziel erreicht, man hat seine 15 Minutes of Fame um über das Thema zu diskutieren.
     
  • Viele Schreiber haben übersehen, dass vom b e d i n g u n g s l o s e n Grund­einkommen die Rede ist; also keine Bedingungen von Seiten des Staates! Als AHV Bezügerin fühle ich mich auch nicht abhängig vom Staat. Ganz abgese­hen davon, dass in der Schweiz die BürgerInnen der Staat sind.Die Initianten dieser Idee sollten aber auch jetzt schon Möglichkeiten zu deren Realisierung aufzeigen.
     
  • Solche Ideen können nur von jemandem kommen, der in seinem ganzen Be­rufsleben beim Staat war und somit von anderen unterhalten wurde. Irgend jemand muss ja wertschöpfend arbeiten, sonst können die Staatsangestellten gar nicht finanziert werden. So ist die Lage auch beim Grundeinkommen. Die Grundeinkommen-Bezüger liegen dann auf der faulen Haut, während andere im Job schuften.
     
  • letzte woche hat der arbeitgeberverband auf diesen seiten die verabschiedung von existensichernden löhen proklamiert / verteidigt >> das heisst, wenn die­ses grundeinkommen kommt, werden die arbeitgeber noch niedrigere löhne fordern >> gewerkschaften erwacht endlich und fordert zum streicken auf >> dieses grundeinkommen wird von der arbeitgeberseite nur zur gewinnmaxi­mierung genuzt werden.
     
  • Eben darum ist es keine linke Initiative. Aber die Chance besteht, alles so um­verteilen zu können und zu vereinfachen, dass am Ende alle profitieren. Das heutige System geht nicht auf, wird immer komplizierter und teuerer und nie­mand findet es lustig. Weniger Lohnkosten, aber auch weniger Lohndruck und keine Pseudo-Bewerbungen mehr.
     
  • Die Initiative ist vielleicht nichts für Kapitalisten und Millionäre, für alle anderen aber vielleicht schon :-) Sozialhilfe für 1 Einzelperson sieht so aus: 788.- Grundbedarf, max. 900.- wohnung, max 360.- Krankenkasse. Das wären dann 2048.- (maximal). Viel mehr als die 2000.- bekommt kein Sozialhilfebezüger.
     
  • Ein Grundeinkommen ist der einzig reale (Aus-) Weg um die neuen Herausforde­rungen der Zukunft zu meistern. Arbeitsplätze werden verschwin­den, unwiederruflich von der Technik wegrationalisiert. Auch die Schweiz wird die Bewertung der Arbeit radikal umdefinieren müssen. Das Stigma 'Arbeits­los' darf es in Zukunft, gerade wegen/trotz weniger Arbeitsplätze, nicht mehr geben. Aber - 2000 ist zu wenig!
     
  • Etwas muss man der heutigen Zeit zugutehalten, Ideen und Aussagen, welche einem noch vor wenigen Jahrzehnten als Geistig verwirrt abgestempelt hätten, können jetzt von verdienten Würdenträger unter grossem Applaus, verkündet werden.
  • Schon nur der Umstand, dass www.grundeinkommen.ch momentan down ist, zeigt mir das Bedürfnis des Menschen an einer fairen Lebensgrundlage. Die­jenigen, welche sowieso schon zu viel haben oder den Sinn dahinter nicht verstehen, wollen dies natürlich verhindern oder es macht ihnen Angst. Doch was zählt wirklich im Leben? Wie schon jemand vermerkt hat: Das Geld soll dem Menschen dienen, nicht umgekehrt!

 

 

 

 

23.4.12 / OS

 

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