Ein Betroffener über den 3. Sozialgipfel in Bern

Oto Šimic

Am 17. Oktober war ich im Rathaus. Die Leute sind vorsichtig mit den Zungen und alles läuft um den Kessel. Suppe ist immer noch nicht genug warm und die Gewürze fehlen noch. Man bekommt einige Zahlen, z.B. 2 Mrd. für Soziales und 4 Mrd. für die Bauern.  

Aber letztere sind Subventionen, aber das Geld kommt aus dem gleichen Kessel. Fasel war der einzige, welcher gesagt hat, dass Couchepin nicht sauber gearbeitet hatte. Alles in die tiefste Schublade. Dafür war Kommentar von Elisabeth (Bäuerin), dass die Verwaltung im Minimum 30% kostet und den Tierschutz muss man auch berücksichtigen und die Ferien vergessen. 

Familie mit 2 Kindern bekommt jährlich 81 000 Sfr Soziales. Ich weiss nicht, in welcher Gemeinde Kathrin arbeitet, aber dort sind sie sehr grosszügig. Ich würde dorthin umziehen. 

Nelly hat eine Geschichte erzählt von armen Kindern in Heimen in Genève. 

Ruth hat gesagt, dass sie nicht einverstanden ist mit 10 % Kürzung bei der Rente und Soziales, aber das akzeptabel dort ist, wo niedrige Mieten sind. Also ???

Rest ist „la, la“ und Gärtner hat unwahrscheinlich viel „ə,ə,ə,ə,ə“, vielleicht läuft noch der Lift an der Effingerstrasse. 

Perrenoud hat bedauert, dass nicht mehr Leute aus der Wirtschaft dabei wären, wegen der Beschäftigung von kranken Menschen. Sein Ziel wird wahrscheinlich nicht erreicht. 

Aber wieso haben GrossrätInnen mehr Spesen bekommen, davon nichts. 

Und alles war in schöner friedlicher Atmosphäre und der Kaffee gut. 

Bemerkung: die Politiker (oben, in jedem Land) sind eingeschlafen und können der Zeit nicht mehr folgen. 

Das gilt für die ganze Welt. 

Schöne Grüsse, O. Š.
 

* Zur Person: Oto Šimic, Rentner im Existenzminimum mit Ergänzungsleistungen

 

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