VerlegerInnen zu GAV-Verhandlungen eingeladen

Hälfte / Moitié

Beim Thema GAV gibt es wieder Bewegung. Da ist die Anzeigen-Serie «Jetzt schlägt’s 13», mit der syndicom und impressum die Probleme bei der Arbeitszeit aufs Tapet brachten, dann die Schützenhilfe von Medienministerin Doris Leuthard, die am 24. April wünschte, dass sich die VerlegerInnen mit den Gewerkschaften einigen.

Dann die provokative Äusserung von VerlegerInnenpräsident Hanspeter Lebrument, der behauptet, dass ihm gegenüber noch nie JournalistInnen den Wunsch nach einem GAV geäussert haben. Mehrere hundert JournalistInnen haben dem Verlegerpräsidenten in Mails seither das Gegenteil bewiesen. syndicom hat nun gemeinsam mit impressum die VerlegerInnenverbände Schweizer Medien und Stampa Svizzera zu GAV-Verhandlungen eingeladen.

Die Zeit der Ausflüchte ist vorbei, jetzt müssen die VerlegerInnen an den Verhandlungstisch kommen. Um die Herausforderungen der Branche zu meistern, brauchen die Medien gute und motivierte Arbeitnehmende, die sich auf Mindeststandards bei den Arbeitsbedingungen verlassen können. Dazu braucht es einen GAV für die Print- und Onlinemedien. Die Verbände auf ArbeitnehmerInnenseite sind bereit, jetzt braucht es Taten auf Seiten der VerlegerInnen.

(syndicom, 12.06.2015)

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