Internationaler Tag gegen Armut und Ausgrenzung

Hälfte / Moitié

Mitteilung der IG-Sozialhilfe, Zürich zum 17. Oktober 2011:

Der 17. Oktober wurde im Jahr 1992 durch die Generalversammlung der UNO zum internationalen Tag für die Überwindung der Armut erklärt. Festgehalten wurde, dass ein Leben in Armut nicht mit den internationalen Menschenrechten vereinbar ist. Denn in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird postuliert, dass jede Person ein Anrecht auf einen Lebensstandard hat, «der seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschliesslich Nahrung, Kleidung, Wohnung …».

 

Zudem muss die Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben gewährleistet sein. Für viele armutsbetroffene Kinder in der Schweiz entspricht dies jedoch nicht ihrer Lebensrealität. Sie leben heute noch, mitten in der reichen Schweiz, fernab von Wohlstand und können sich wegen fehlender Ressourcen weniger entfalten und kaum am öffentlichen kulturellen Leben teilnehmen.

 

Gemäss Caritas leben im Kanton Zürich 20’000 armutsbetroffene Kinder.


Veranstaltung der IG-Sozialhilfe Zürich

• Ausstellung, Referate, Diskussionen

• Geschichten und Alltag von Verdingkindern

• Aktuelle Praktiken behördlicher Fremdplatzierung

 

Montag 17. Oktober 2011, 17:00 Uhr

 

GZ Riesbach, Seefeldstrasse 93, 8008 Zürich

Tram 2 und 4 bis Feldeggstrasse

 

Eintritt frei – Kollekte

 

Die IG-Sozialhilfe begleitet seit Jahren ehemalige misshandelte Heim- und Pflegekinder, die aufgrund ihrer schweren Kindheitstraumata zu mehrfach kranken Armutsbetroffenen geworden sind.

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