Linksfaschisten in Aktion

Hälfte / Moitié

Seit Jahren attackieren militärisch straff organisierte Gruppierungen von Pseudolinken das Recht auf freie Versammlung und Demonstration in der Öffentlichkeit der Schweiz. Und gefährden die Grundlagen zur freien Meinungsbildung in der pluralistischen Demokratie. Sie bedienen sich der Methode des Gesinnungsterrors, übersäen öffentliche Strassen und Plätze mit Gewalt und ahmen Bürgerkriege in Drittweltländern nach. Nach dem Motto Klassenkampf.

Beliebtestes Datum für solche Gewaltakte ist der 1. Mai, der Tag der Arbeit und der Arbeitlosen. Aber schon anfangs dieses Jahres traten solche Gruppierungen ebenfalls an der Albisgüetli-Tagung der rechtskonservativen Partei Schweizerischen Volkspartei SVP in Zürich auf. SVP-Nationalrat Hans Fehr wurde am Zutritt gehindert und geohrfeigt. Ein grosses Polizeiaufgebot musste die Tagung schützen.

So ticken die Prügler vom Schwarzen Block

Unter diesem Titel veröffentlichte der SonntagsBlick am 23. Januar 2011 folgende Information: „Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, betritt er das Lokal im Zürcher Kreis 4: „Meinen Namen will ich nicht in der Zeitung lesen“, macht der 30-Jährige gleich zu Beginn des Gesprächs klar – und bestellt einen Tequila. Martin R. (Name geändert) bewegt sich politisch am äussersten linken Rand. Die SVP?  „Alles Abschaum“, sagt er. Seine Freizeit verbringt er mit Leuten, die für ihre politischen Ideen vermummt durch die Strassen ziehen, Hausfassaden verschmieren und immer häufiger zuschlagen. „Fehr ist selber schuld – er muss ja nicht durch die Masse laufen“, sagt der Zürcher mit Nachdruck.
Wer versteckt sich hinter all den schwarzen Masken, Herr R.? „Die Aktivisten kommen aus reichen Elternhäusern, nicht selten sitzt der Vater in der SVP“, erklärt er. „Sie plädieren für mehr Toleranz und sind gegen Rassismus.“ Im Schwarzen Block marschierten daher neben zahlreichen Frauen auch viele Secondos mit. „Der Aufruf erfolgt aber immer von Schweizern.“ Die „linke Bewegung“, wie er sie nennt, kenne auch Mitläufer – Leute, die Spass am Krawall haben. Wer genau zur Gruppe gehört, weiss nicht einmal die Polizei – die Linksautonomen verwischen ihre Spuren gut.“

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1. Mai: Zürich droht eine Gewaltorgie

Zürich. Linksextremisten blasen zur Jagd auf Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und rufen zum blutigen Klassenkampf auf:  Der 1. Mai droht in Zürich auszuarten. Die Polizei setzt auf Nulltoleranz.

„Kommt alle an die Demo in Zürich und nehmt sämtliche Waffen mit!“. Die Aufrufe der Linksextremisten im Internet lassen einen Tag der Arbeit befürchten, wie ihn die Schweiz noch nie gesehen hat – zumal die linksextreme Szene in den letzten Monaten mit den Briefbomben-Anschlägen auf Schweizer Botschaften und die Atomlobby in Olten ihre gesteigerte Gewaltbereitschaft mehrfach demonstriert hat. Auf Flyern drohen die Extremisten nun mit Übergriffen und der Vertreibung von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey vom Rednerpult.
Bei Hans Fehr, der an der Albisgüetli-Tagung „Schlagkraft“ der Extremisten am eigenen Leib zu spüren bekam, schrillen die Alarmglocken. „Indem nun auch zu Gewalt gegen Personen aufgerufen wird, wird eine neue Grenze überschritten.“ Die Polizei müsse kompromisslos durchgreifen und Vermummte sofort aus dem Verkehr ziehen, fordert der SVP-Nationalrat, der jetzt auf Flyern der Linksextremen prangt.
„Wir nehmen die Drohungen der Extremisten ernst“, sagt Reto Casanova, Sprecher des Polizeidepartements. Die Stadt will dieses Jahr hart durchgreifen: „Nachdemos und Krawalle würden falls möglich schon im Keim erstickt. Und selbst Gaffer können verzeigt werden. Die Polizei werde mit einem Grossaufgebot vor Ort sein und auch einzelne Personen schützen. Ob Calmy-Rey speziell bewacht wird, sollten aber weder Casanova noch das EDA sagen.

Für Szenenkenner Samuel Althof von der Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention ist die Situation ernst: „Die Polizei muss sich auf den worst case vorbereiten.“ Die Tendenz hin zu mehr Gewalt bei den Linksextremisten sei offensichtlich. „Ihre politische Frustration kann sich jederzeit in Gewalt entladen.“

(20Minuten, 27. April 2011)

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