Tagung von Liste13 in Basel: Macht, Ohnmacht und Gegenmacht

Liste 13

Am Samstag, 14. November 2015 / 13.00 – 18.00 Uhr. Universität Basel, Petersplatz 1 / Hörsaal 118, 1. Stock. Beginn mit einem Vortrag von Ueli Mäder, Professor für Soziologie an der Universität Basel und der Hochschule für Soziale Arbeit über Geld und Macht. Weitere Inputs über Sozialdumping und Sozialhilfe.

Wer hat wie viel Macht in der Schweiz? Wer nimmt seinen Einfluss wie wahr? Und welche Rolle spielt dabei das Geld? Ueli Mäder analysiert das Zusammenspiel wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Dynamiken. Er geht darauf ein, wie sich Macht manifestiert und herrschaftlich etabliert. Im Fokus stehen die Mechanismen der Macht, wie sie sich nicht nur bei den grossen Banken und Konzernen aufzeigen lassen, sondern auch im Gewerbe und bei den Gewerkschaften, in Denkfabriken und Netzwerken, in Medien sowie in Politik und Verwaltung.

13.40 – 14.00 Uhr               Austausch und Diskussion

14.00 – 14.30 Uhr               Fördert der Staat Sozialdumping?

Vortrag von Peter Streckeisen, Privatdozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Soziologie der Universität Basel

14.30 – 14.50 Uhr               Austausch und Diskussion

14.50 – 15.20 Uhr               Pause mit Kaffee und Kuchen

15.20 – 17.30 Uhr               Podium: Unakzeptable neue Kürzungen in der Sozialhilfe

Ueli Mäder
, Soziologe / Peter Streckeisen, Soziologe / Avji Sirmoglu, Vorstandsmitglied Liste13 / KRISO Bern / Branka Goldstein, dipl. Publizistin, Gründerin/Präsidentin IG Sozialhilfe.

Fünf Inputs zu den Kürzungen in der Sozialhilfe aus Sichten der Soziologie, Politikwissenschaften, der Beratung, der zukünftigen Sozialarbeitenden und der Direktbetroffenheit, der Armutsbetroffenheit. Die Empörung über die angekündigten Kürzungen in der Sozialhilfe ab 2016 ist enorm. Anschliessend Diskussion mit dem Publikum.

Zur Information: Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) gab die erste abgeschlossene Revision der Sozialhilferichtlinien bekannt. (Es werden noch weitere folgen.) Diese erste Revision bringt keine Lösung. Im Gegenteil: Sie verschlechtert die Lebensbedingungen vor allem von jungen Erwachsenen, Grossfamilien, insbesondere der Kinder. Die Menschen in prekären Verhältnissen noch mehr zu unterdrücken, ist unzumutbar. Ein erneuter Angriff auf die sozial Benachteiligte!

Liste13 gegen Armut und Ausgrenzung, c/o Internetcafé Planet13, Klybeckstr. 60, 4057 Basel

www.planet13.ch / www.liste13.ch / E-Mail: medien.liste13@gmx.ch / Natel: 079 631 90 32

Zurück


Unterstützen Sie den Mediendienst
Hälfte/Moitié mit einer Spende über PayPal:



Bitte teilen Sie unsere Artikel: