Gemeinschaftsfördernde Share Economy: Mit Flüchtlingen in einer Wohngemeinschaft (WG)

Hälfte / Moitié

(PIV) Sozialer wohnen und mit wenige Belastungen für die Umwelt. Zudem wäre eine solche Lebensform kostengünstiger für jede Einzelperson. Das entspricht der gemeinschaftsfördernden Share Economy. Ein neuestes Beispiel wird in Bern vorgeschlagen. Flüchtlingen sollen in Wohngemeinschaften (WG) integriert werden. 

(Mitget) Das Leben in einer WG bietet zahlreiche Vorteile. Sicher, sagst du jetzt, denn sonst würde ich ja nicht so logieren! In einer WG knüpfst du vielfältige Kontakte, lebst in einer selbstbestimmten Gemeinschaft, teilst die Kosten und kommst deshalb mit einem überschaubaren Budget aus. Du kannst unkompliziert ein- und ausziehen – flexibel und stets deiner Lebenssituation entsprechend.

Weg von der Isolation

Junge erwachsene geflüchtete Menschen leben in der Schweiz in einem Paralleluniversum: «ab vom Schuss», in einer Einzimmerwohnung oder einem Studio. Beruflich sitzen sie zwischen Stuhl und Bank, da sie oft weder eine Ausbildung absolvieren noch einen Job antreten können. Zudem erlaubt ihr bescheidenes Budget keine grossen Sprünge in Sachen Freizeitaktivitäten. Die Folgen: Der Austausch mit den Menschen im Land, das sie aufgenommen hat, ist schwierig bis unmöglich, ebenso das Auseinandersetzen mit der hiesigen Kultur und Lebensweise. 

Kulturkontakte im Alltag ermöglichen 

Wegeleben macht das WG-Leben reicher: durch das Vermitteln von freien WG-Zimmern an junge erwachsene geflüchtete Menschen und umgekehrt. Indem ein geflüchteter Mensch in einer WG mit «Einheimischen» wohnt, kommt er/sie auf verschiedenen Ebenen endlich richtig in der Schweiz an. Er/sie knüpft Kontakte und Freundschaften, lernt die Sprache sowie die ungeschriebenen sozialen Regeln schneller und entdeckt neue Perspektiven. 

Zudem kann er/sie dank cleverer Kostenteilung mehr mit dem Budget anfangen. Die «Einheimischen» wiederum profitieren von der Horizonterweiterung, welche das Zusammenleben ermöglicht – und sie lernen Fremde kennen, die zu Freunden werden. 

Siehe: 

http://www.wegeleben.ch/?page_id=760&lang=de

Zurück


Unterstützen Sie den Mediendienst
Hälfte/Moitié mit einer Spende über PayPal:



Bitte teilen Sie unsere Artikel: