Negativen Sozialhilfe-Wettbewerb zwischen Kantonen verhindern

Hälfte / Moitié

„ Es ist sehr wichtig, dass die Sozialhilfe landesweit harmonisiert wird. Nur so kann auf die Dauer ein menschenunwürdiger Negativwettbewerb in der Sozialhilfe verhindert werden. Mit dem von den kantonalen Sozialdirektoren gefällten Entscheid verringert sich das Risiko, dass einzelne Kantone tiefere Sozial­hilfeansätze beschliessen.“ Das sagt Felix Wolffers, Sozialamtsleiter der Stadt Bern und Co-Präsident der SKOS in einem Interview mit der Zeitung „Bund“ vom 29.05.2015. 

http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Hoehere-Sozialhilfeleistungen-sind-zurzeit-nicht-mehrheitsfaehig/story/20478424 

Siehe auch: 

Sozialämter in Kanton Bern verlangen Mietzinssenkungen: Sinkende Hypothekarzinsen sollen zu sinkenden Sozial­hilfe­kosten führen. 

http://www.derbund.ch/bern/kanton/Sozialaemter-verlangen-Mietzinssenkungen/story/17248869 

Lastenausgleich im Kanton Bern zwischen Gemeinden 

(BZ) Seit 1961 werden in Bern die Kosten, die bei den Sozialdiensten der Gemeinden anfallen, solidarisch verteilt. 50 Prozent zahlt der Kanton, 50 Prozent die Gesamtheit der Gemeinden. Zwischen 2010 und 2013 sind die Kosten stark gestiegen, seither gingen sie leicht zurück. Grund dafür ist die Einführung der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb). Ihre Kosten werden vom Kanton getragen. Gemäss Prognose des Kantons sollen die Sozialhilfekosten nun bis 2020 konstant bleiben. 

http://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/So-viel-zahlen-Sie-in-den-Lastenausgleich/story/12875261

 

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