Kantonale SozialdirektorInnen definieren Revi­sion der SKOS-Richtlinien

Hälfte / Moitié

(SODK ) An ihrer Jahresversammlung vom 21./ 22. Mai 2015 hat die Konferenz der kantonalen Sozial­di­rektorInnnen (SODK) zusammen mit Vertretern der Ge­meinden und Städte sowie der Leitung der SKOS Eckwerte für die anstehende Revision der SKOS-Richtlinien bestimmt und das weitere Vorgehen festgelegt. 

Gemeinsam mit Vertretern der Gemeinden und Städte hat sich die SODK mit der Leitung der SKOS auf eine Etappierung des Reformprozesses verständigt und fol­gende Punkte für die erste Revisionsetappe beschlossen: Reduktion des Grundbe­darfs bei Grossfamilien ab 6 Personen; Senkung der Ansätze für junge Erwachsene bis 25 Jahren beim Grundbedarf; Möglichkeit zur Verschärfung der Sanktionen auf 30%; Beibehaltung des Einkommensfreibetrags (EFB) in der heutigen Form und Höhe; Überarbeitung des Anreizsystems: Minimale Integrationszulage (MIZ) in die Integrationszulage (IZU) integrieren bzw. fusionieren; Voraussetzungen für den Be­zug der IZU präzisieren (insbesondere sollen qualifizierende, arbeits- und leistungsorientierte Tätigkeiten festgelegt werden).

http://www.sodk.ch/fileadmin/user_upload/Aktuell/Medienmitteilungen/2015.05.22_Medienmitteilung_d.pdf

http://www.sodk.ch/fileadmin/user_upload/Aktuell/Medienmitteilungen/2015.05.22_SKOS-RL_Vnlbericht_d.pdf

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