Petition gegen Sozialhilfeabbau auch in Genf

Hälfte / Moitié

Leistungsreduktionen der Sozialhilfe werden auch im Kanton Genf geplant. Der Regierungsrat schlägt unter anderem vor, mit einer neuen Verordnung ab 1. September 2014 die Integrationszulagen von monatlich maximal Fr. 300.- auf Fr. 150.- zu reduzieren. Damit sollen 9 Millionen Franken gespart werden.  

Dagegen entsteht breiter Widerstand. Bis zum 25. August werden Unterschriften für eine Petition an den Regierungsrat und an den Grossen Rat durch folgende Organi­sationen gesammelt: CAPAS (Collectif pour l'Action sociale regroupant 33 associa­tions), ADC, ALCIP, Avenir Social, Caritas, Centre social protestant, OASI, Le Tria­logue, les VERTS, le Parti Socialiste, Ensemble à Gauche, la CGAS.

Die Forderungen lauten: Erstens auf diese vom Regierungsrat geplante Reduktion zu verzichten, zweitens das vom Grossen Rat 2011 verabschiedete Gesetz umzuset­zen. Und entsprechend die Maximalbezüge für die Miete und der Einkommens-Frei­beträge anzugleichen. 

Hier ist die Petition zum Herunterladen: 

http://www.cgas.ch/OASI/IMG/pdf/petition_contre_la_baisse_de_l_aide_sociale.pdf

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