Wir haben eine neue Website

Hälfte / Moitié

Wir heissen Sie auf unserer neuen Website willkommen. Die Portalseite ziert ein Fresko aus einem südfranzösischen Kloster mit der Inschrift DIE MENSCHEN SIND VOR DEM GESETZ GLEICH. Der Satz ist das Leitmotiv für unsere Arbeit.

Indem wir zur „Lage der Benachteiligten und Armutsbetroffenen in der Schweiz“ (Rubrik Grundsätze) berichten, erinnern wir eigentlich daran, dass allen Menschen gewisse unverzichtbare aber auch unveräusserliche Rechte zukommen und es Auf­gabe der politischen Gemeinschaft, also des Bundes, der Kantone und der Gemein­den ist, diese Rechte zu garantieren. 

Die Idee von der Gleichheit aller Menschen stammt aus den Revolutionen des 18. Jahrhunderts und hat Eingang gefunden in die Allgemeine Erklärung der Menschen­rechte von 1948. Während schon die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 feststellte, dass die Menschen „gleich geboren sind und gleich bleiben“, legte die erste Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft von 1848 in Artikel 4 nur gerade fest: ALLE SCHWEIZER SIND VOR DEM GESETZE GLEICH. Der Unterschied ist gross und evident. 

Das Gleichheitsideal der Menschenrechte steht der Ungleichheit im Neoliberalismus gegenüber, die eine bedeutende Ursache der Neuen Armut ist.

Oswald Sigg und Paul Ignaz Vogel

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